Unsere Kindervesperkirche wächst: Dieses Jahr sind es zum ersten Mal zwei Grundschulen (Brüder-Grimm- und Wittelsbachschule), zwei Ausbildungsgänge der Anna-Freud-Schule (Sozialassistenz und Erzieher*innen), die die Workshops vorbereiten. Und jede Menge helfende Hände, die den Service beim (selbst gekochten!) Mittagessen übernehmen: Schüler*innen der IGS Edigheim, der IGS Oggersheim, der Karolina-Burger-Realschule plus, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und der BBS Technik 2, dazu vier Teams der BASF und noch viele einzelne Engagierte. Die BBS Technik 2 wird auch am Familienfest (25. November, 15 bis 18 Uhr) für fantastisches Essen und nachhaltige Dekoration sorgen. In Kooperation mit dem Suchtnetzwerk Ludwigshafen können wir die Ausstellung „Wir sind da“ zeigen, um auf die Not der Kinder aus Familien mit Sucht- und psychischen Erkrankungen hinzuweisen. Aus dieser Kooperation heraus ist auch ein Infoabend (17. November, 18 Uhr) entstanden, um mit Pädagogen darüber ins Gespräch zu kommen, wie sie Kinder mit einem solchen Hintergrund unterstützen können.

Das alles wäre nicht möglich ohne die langjährigen Kooperationen mit dem Verein „Adler helfen Menschen“ und der Odenwaldquelle, die uns verlässlich unterstützen und es ermöglichen, dass wir das Angebot an allen Tagen (auch am Familienfest!) kostenlos für die kleinen (und großen) Gäste anbieten können.

Es berührt mich sehr, wie viele Menschen mit vereinten Kräften eine Veranstaltung möglich machen, die vor allem anderen die Kinder im Blick hat! Deshalb: Danke!

Danke, allen, die mit anpacken, allen, die sich einbringen, allen, die mitmachen – und dafür sorgen, dass die Kindervesperkirche wieder Kinder zum Strahlen bringt – und Politik und Gesellschaft darauf hinweist, dass Kinderarmut immer noch ein Thema ist in diesem reichen Land.

DIE AUTORIN

Florentine Zimmermann, 36, ist Stadtjugendpfarrerin in der Jugendkirche in Ludwigshafen-Süd.

Download: Rheinpfalz, 05.11.2022